Baubewilligungsverfahren

Allgemeines

Bauten, Anlagen und Vorkehren gemäss bernischem Baugesetz erfordern eine Baubewilligung. Dies gilt insbesondere für:

  • Die Erstellung (Neubau), die wesentliche Änderung (Umbau, Anbau), die wesenltiche Zweckänderung (z.B. aus Mehllager wird Wohnraum) und den Abbruch von Geäbuden, Gebäudteilen und sonstigen Bauten.
  • Errichtung oder Erweiterung von Lager- und Abstellplätzen, Ablagerungs- und Materialentnahme-stellen (z.B. Kiesgruben).
  • Wesentliche Terrainveränderungen (Aufschüttungen, Abgrabungen).

Keine Baubewilligung ist erfolderlich für:

  • Bauvorhaben die der eidgenössischen Gesetzgebung unterliegen.
  • Reine Unterhaltsarbeiten, geringfügige Bauvorhaben und für eine kurze Dauer erstellte Bauten und Anlagen.
  • Anlagen zur Gewinnung von erneuerbarer Energie.

Ohne Baubewilligung darf nicht gebaut werden. Im Zweifelsfalle die Baubewilligungspflicht mit der Bauverwaltung abzuklären.

Die Bewilligungsformulare können Sie online oder bei der Bauverwaltung beziehen

Profile

  • Beim Einreichen des Baugesuches sind die Umrisse des Bauvorhabens im entsprechenden Gelände zu markieren (Ecken, Höhen, Dachneigung, Dachlinien, Dachbrüstung bei Flachdächern, Höhe oberkant Erdgeschossboden).
  • Profile sind stehen zu lassen bis eine Baubewilligung erteilt oder ein Bauabschlag erfolgt ist.
  • Keine Profile müssen aufgestellt werden wenn es sich um ein Bauvorhaben im vereinfachten Baubewilligungsverfahren handelt und die Zustimmungen der betroffenen Nachbarn vorhanden sind.

Tipps zur Beschleunigung des Verfahrens

  • Nebst den Behörden können auch die Gesuchstellenden zu einem raschen und effizienten Verfahrensablauf beitragen durch .
  • Frühzeitige Kontaktaufnahme mit der  Bauverwaltung.
  • Das Merkblatt für Baugesuchsteller bestellen oder herunterladen. Auf diesem finden Sie nützliche Angaben zur Einreichung eines Baugesuches.
  • Einholen von Informationen über geltende und allenfalls in Aussicht stehende neue Vorschriften.
  • Einreichen der vollständigen Gesuchsakten (Gesuch, Pläne, Nebengesuche und weitere Unterlagen) in der verlangten Anzahl. Die Anzahl ist auf den jeweiligen Formularen angegeben.
  • Beilegen der Berechnungen (z.B. Ausnützungsziffer, Parkplatzbedarf, Umgebung, Abstellflächen).
  • Beilegen der begründeten Ausnahmegesuche.
  • Bei Unsicherheit vorher bei der Bauverwaltung nachfragen, welche Unterlagen einzureichen sind.
  • Datum und Unterschrift der Gesuchstellenden und Projektverfassenden und falls nötig der Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer (bzw. der Baurechtgebenden) auf dem Baugesuch und den Projektplänen nicht vergessen.

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